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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Senorit Digitalagentur

Präambel

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Senorit Digitalagentur (nachfolgend "Auftragnehmer" oder "Senorit") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber" oder "Kunde") über die Erbringung von Leistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, SEO, Online-Marketing, Branding und verwandten digitalen Dienstleistungen.

Senorit Digitalagentur
Seeschwalbentwiete 23
22119 Hamburg
Deutschland

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge über die Erbringung von Leistungen im Bereich der digitalen Dienstleistungen, insbesondere Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Online-Marketing, Branding, Content-Erstellung und verwandte Dienstleistungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(3) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Auftraggeber, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

§ 2 Angebot und Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als bindend gekennzeichnet sind. Angebote haben grundsätzlich eine Gültigkeit von 30 Tagen ab Angebotsdatum, sofern nichts anderes angegeben ist.

(2) Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Eine mündliche Zusage gilt als vorläufig und bedarf der schriftlichen Bestätigung.

(3) Alle zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber zum Zwecke der Ausführung dieses Vertrages getroffenen Vereinbarungen sind in diesem Vertrag oder in der Auftragsbestätigung schriftlich niederzulegen.

(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

(5) Technische Angaben, Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts- und Maßangaben in Prospekten und anderen Unterlagen sind nur verbindlich, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung in der Auftragsbestätigung oder einem separaten Pflichtenheft. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhalts bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

(2) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen nach dem Stand der Technik zu erbringen. Eine Verpflichtung zur Herbeiführung eines bestimmten Erfolges (Werkvertrag) besteht nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

(3) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Dies umfasst insbesondere:

  • Texte, Bilder, Logos und andere Inhalte
  • Zugangsdaten für Hosting, Domain, CMS und andere relevante Systeme
  • Corporate-Design-Richtlinien, Styleguides und Markenrichtlinien
  • Feedback und Freigaben für vereinbarte Meilensteine

(4) Verzögerungen, die durch unvollständige oder verspätete Bereitstellung von Informationen durch den Auftraggeber entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu Terminverschiebungen und Mehrkosten führen.

(5) Zusätzliche Leistungen, die nicht im ursprünglichen Leistungsumfang enthalten sind (z.B. zusätzliche Designiterationen, Funktionserweiterungen), werden gesondert berechnet und bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Preise gelten für den in der Auftragsbestätigung angegebenen Leistungsumfang.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen für Werkverträge:

  • 50% bei Projektstart (fällig innerhalb 7 Tagen nach Auftragsbestätigung)
  • 30% bei Projekthälfte (fällig nach Abnahme von 50% der vereinbarten Leistungen)
  • 20% vor Lieferung (fällig vor finaler Übergabe und Go-Live)

Alle Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

(3) Widerrufsrecht bei Werkverträgen: Nach Beginn der Arbeiten und Zahlung der ersten Rate ist ein Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen, da es sich um einen Werkvertrag mit bereits begonnener Dienstleistung handelt. Mit der Zahlung der ersten Rate und der ausdrücklichen Zustimmung zum Projektbeginn bestätigt der Kunde, dass ihm bekannt ist, dass er sein Widerrufsrecht mit Beginn der Dienstleistung verliert.

(4) Keine Rückerstattung nach Projektbeginn: Nach Projektbeginn und Zahlung der ersten Rate erfolgt keine Rückerstattung bereits gezahlter Beträge, auch wenn der Kunde den Vertrag vorzeitig beendet. Bereits erbrachte Leistungen werden in voller Höhe abgerechnet. Der Auftragnehmer ist berechtigt, für noch nicht erbrachte Leistungen eine Ausfallpauschale in Höhe von 25% der ausstehenden Vergütung zu verlangen (§ 649 BGB).

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Der Auftragnehmer ist bei Zahlungsverzug berechtigt, die Arbeiten einzustellen, bis die Zahlung erfolgt ist.

(6) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur insoweit zu, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

(7) Bei Aufträgen, die auf Stundenbasis abgerechnet werden, erfolgt die Abrechnung monatlich nachträglich auf Basis der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden.

(8) Kosten für externe Dienstleister, Lizenzen, Stockfotos, Plugins, Domains, Hosting und ähnliche Drittanbieter-Services werden, sofern nicht anders vereinbart, zusätzlich berechnet und sind vom Kunden direkt oder durch Kostenerstattung zu zahlen.

(9) Internationale Kunden: Diese Zahlungsbedingungen gelten auch für internationale Kunden. Bei Verträgen mit Kunden außerhalb Deutschlands gilt deutsches Recht. Alle Zahlungen sind in Euro zu leisten. Währungsumrechnungsgebühren trägt der Kunde.

§ 5 Lieferzeiten und Fristen

(1) Lieferzeiten und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt wurden.

(2) Lieferfristen beginnen mit Vertragsschluss, setzen jedoch voraus, dass der Auftraggeber alle erforderlichen Informationen, Unterlagen und Freigaben rechtzeitig bereitgestellt hat.

(3) Bei Verzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. höhere Gewalt, Streik, Ausfall von Zulieferern, verspätete Lieferung von Kundeninformationen), verlängern sich Liefer- und Leistungsfristen angemessen.

(4) Der Auftraggeber kann nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn der Auftragnehmer die Leistung auch nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist nicht erbracht hat und dies vom Auftragnehmer zu vertreten ist.

(5) Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Auftraggeber zumutbar sind.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer bei der Erbringung der Leistungen zu unterstützen und insbesondere:

  • Alle erforderlichen Informationen, Inhalte und Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen
  • Zugang zu relevanten Systemen, Plattformen und Tools zu gewähren
  • Ansprechpartner für Rückfragen zu benennen und deren Erreichbarkeit sicherzustellen
  • Feedback und Freigaben innerhalb vereinbarter Fristen zu erteilen
  • Tests und Abnahmen nach Bedarf durchzuführen

(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Videos etc.) frei von Rechten Dritter sind oder er über die notwendigen Nutzungsrechte verfügt. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren.

(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeiten zu unterbrechen. Mehrkosten und Verzögerungen gehen zu Lasten des Auftraggebers.

(4) Der Auftraggeber ist verpflichtet, vom Auftragnehmer erstellte Entwürfe und Zwischenergebnisse innerhalb von 14 Tagen nach Vorlage zu prüfen und etwaige Änderungswünsche mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als durch den Auftraggeber genehmigt.

§ 7 Abnahme

(1) Bei Werkverträgen ist der Auftraggeber verpflichtet, die fertiggestellte Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung der Fertigstellung abzunehmen, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen.

(2) Die Abnahme hat schriftlich zu erfolgen. Geringfügige Mängel, die die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Solche Mängel sind in einem Abnahmeprotokoll festzuhalten und werden schnellstmöglich beseitigt.

(3) Nimmt der Auftraggeber die Leistung nicht fristgerecht ab oder nutzt er die Leistung produktiv, gilt die Abnahme als stillschweigend erteilt.

(4) Mit der Abnahme geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Auftraggeber über.

§ 8 Gewährleistung und Mängelansprüche

(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme die vereinbarte Beschaffenheit aufweisen und frei von Mängeln sind, die die Eignung oder Verwendung aufheben oder verringern.

(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.

(3) Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben. Der Auftragnehmer ist nach eigener Wahl zur Beseitigung des Mangels oder zur Neuerbringung der Leistung berechtigt.

(4) Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Bei nur geringfügigen Mängeln ist der Rücktritt ausgeschlossen.

(5) Keine Gewährleistung besteht für Mängel, die auf unsachgemäße Behandlung, natürlichen Verschleiß, fehlerhafte oder nachlässige Verwendung, Eingriffe des Auftraggebers oder Dritter oder sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind.

(6) Updates und Wartungsarbeiten an Drittsoftware (z.B. CMS, Plugins, Frameworks) sind nicht Bestandteil der Gewährleistung, sondern können gesondert vereinbart werden.

§ 9 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, für Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, es sei denn, diese wurden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.

(4) Der Auftraggeber ist verpflichtet, regelmäßige Datensicherungen durchzuführen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverlust, soweit dieser durch angemessene Datensicherungsmaßnahmen des Auftraggebers hätte verhindert werden können.

(5) Schadenersatzansprüche verjähren innerhalb von 12 Monaten nach Kenntnis vom Schaden und dem schädigenden Ereignis, spätestens jedoch drei Jahre nach Leistungserbringung. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter des Auftragnehmers.

§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Alle im Rahmen des Auftrages geschaffenen Werke (Designs, Layouts, Code, Texte, Konzepte etc.) unterliegen dem Urheberrecht und verbleiben im geistigen Eigentum des Auftragnehmers, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(2) Nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte. Der Umfang der Nutzungsrechte ergibt sich aus dem Vertragszweck.

(3) Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sind die Nutzungsrechte nicht exklusiv und räumlich auf Deutschland beschränkt.

(4) Die Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf seiner Website und in seinen Publikationen auf die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber hinzuweisen und fertiggestellte Projekte in seinem Portfolio zu präsentieren, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

(6) Der Auftraggeber darf Urheberrechtsvermerke, Copyright- Zeichen und andere Kennzeichnungen des Auftragnehmers nicht entfernen oder verändern.

(7) Entwürfe und Konzepte, die nicht umgesetzt werden, verbleiben vollständig im Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber erwirbt hieran keine Nutzungsrechte.

§ 11 Vertraulichkeit

(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur für Vertragszwecke zu verwenden.

(2) Vertrauliche Informationen sind alle als vertraulich bezeichneten oder aus den Umständen heraus erkennbar vertraulichen Informationen.

(3) Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder dem Empfänger vor Vertragsschluss bekannt waren, ohne dass eine Vertraulichkeitsverpflichtung bestand.

(4) Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Beendigung der Vertragsbeziehung fort.

§ 12 Kündigung und Rücktritt

(1) Bei Dienstleistungsverträgen mit unbestimmter Laufzeit kann jede Partei mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

  • Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung
  • Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Vertragspartei

(3) Bei Projektverträgen kann der Auftraggeber das Projekt jederzeit schriftlich kündigen. In diesem Fall sind bereits erbrachte Leistungen zu vergüten. Darüber hinaus ist der Auftragnehmer berechtigt, 25% der ausstehenden Vergütung als Ausfallpauschale zu berechnen.

(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform.

§ 13 Datenschutz

(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

(2) Sofern der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

(3) Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.

§ 14 Hosting und Wartung

(1) Sofern der Auftragnehmer Hosting- oder Wartungsleistungen erbringt, erfolgt dies auf Grundlage einer separaten Vereinbarung.

(2) Der Auftragnehmer bemüht sich um eine Verfügbarkeit der gehosteten Dienste von 99% im Jahresmittel. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt und Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers werden nicht berücksichtigt.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, regelmäßige Backups seiner Daten durchzuführen oder durchführen zu lassen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Datenverlust, soweit dieser durch angemessene Datensicherungsmaßnahmen hätte verhindert werden können.

(4) Wartungsarbeiten umfassen je nach Vereinbarung Updates von CMS, Plugins und Frameworks sowie die Behebung von Sicherheitslücken. Funktionserweiterungen und Designanpassungen sind nicht Bestandteil der Wartung und werden gesondert berechnet.

§ 15 Digitale Dienstleistungen und KI-Tools

(1) Der Auftragnehmer nutzt bei der Leistungserbringung moderne Technologien, einschließlich KI-gestützter Tools wie ChatGPT, DALL-E und andere generative KI-Systeme zur Content-Erstellung, Bild- und Textgenerierung sowie Workflow-Optimierung.

(2) Alle durch KI-Tools generierten Inhalte werden vom Auftragnehmer überprüft, bearbeitet und qualitätsgesichert, bevor sie an den Auftraggeber ausgeliefert werden. Der Auftragnehmer ist für die finale Qualität der gelieferten Leistung verantwortlich.

(3) Die Nutzung von KI-Tools erfolgt transparent. Auf Wunsch wird der Auftraggeber über den Einsatz spezifischer KI-Tools informiert. Vertrauliche Kundendaten werden nur mit Zustimmung des Auftraggebers an KI-Dienste übermittelt.

(4) Für KI-generierte Inhalte gelten die Urheber- und Nutzungsrechtsbestimmungen gemäß § 10 dieser AGB. Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die gelieferten Inhalte frei von Rechten Dritter sind, soweit dies im Rahmen der technischen Möglichkeiten sichergestellt werden kann.

(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Eigenarten, Ungenauigkeiten oder Beschränkungen der eingesetzten KI-Systeme, soweit diese nach dem aktuellen Stand der Technik unvermeidbar sind. Die Qualitätssicherung durch den Auftragnehmer bleibt hiervon unberührt.

§ 16 Online-Buchungssystem

(1) Der Auftragnehmer stellt auf seiner Website ein Online-Buchungssystem für Beratungstermine zur Verfügung. Die Buchung eines Termins stellt keinen Vertrag über die Erbringung von Leistungen dar, sondern dient lediglich der Terminierung eines unverbindlichen Erstgesprächs.

(2) Nach der Buchung erhält der Auftraggeber eine Bestätigungs-E-Mail mit allen relevanten Informationen zum Termin. Der Auftragnehmer behält sich vor, Terminbuchungen abzulehnen, wenn berechtigte Gründe vorliegen.

(3) Termine können bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt kostenfrei storniert oder verschoben werden. Bei Stornierungen oder Verschiebungen mit weniger als 24 Stunden Vorlauf behält sich der Auftragnehmer vor, eine Ausfallpauschale von 50 EUR zu berechnen.

(4) Bei unentschuldigtem Nichterscheinen ohne vorherige Absage behält sich der Auftragnehmer vor, eine No-Show-Gebühr von 100 EUR zu berechnen. Weitere Terminbuchungen können vorübergehend eingeschränkt werden.

(5) Der Auftragnehmer kann Erinnerungs-E-Mails vor dem vereinbarten Termin versenden. Die Datenverarbeitung im Rahmen des Buchungssystems erfolgt gemäß den Bestimmungen der Datenschutzerklärung unter www.senorit.de/datenschutz.

(6) Der Auftragnehmer behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird der Auftraggeber umgehend informiert und ein Ersatztermin angeboten.

§ 17 Newsletter und Marketingkommunikation

(1) Der Auftragnehmer bietet einen Newsletter-Service an, über den Interessenten und Kunden über aktuelle Angebote, Blogbeiträge, Tipps und Neuigkeiten informiert werden.

(2) Die Newsletter-Anmeldung erfolgt über das Double-Opt-In- Verfahren. Nach der Anmeldung erhält der Nutzer eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link, über den die Anmeldung verifiziert werden muss. Ohne diese Bestätigung erfolgt kein Newsletter-Versand.

(3) Newsletter-Empfänger können sich jederzeit vom Newsletter abmelden. Die Abmeldung kann über den Abmeldelink in jeder Newsletter-E-Mail oder durch Mitteilung an kontakt@senorit.de erfolgen.

(4) Die Einwilligung zum Newsletter-Empfang ist unabhängig vom Vertragsschluss und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Der Widerruf der Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung.

(5) Für den Newsletter-Versand nutzt der Auftragnehmer die Dienste von Resend und Mailchimp. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.

(6) Der Auftragnehmer behält sich vor, Newsletter-Empfänger über Erfolgsmessungen (Öffnungsraten, Klickraten) zu analysieren, um die Newsletter-Qualität zu verbessern. Empfänger können der Analyse jederzeit widersprechen.

§ 18 Websitenutzung und Cookies

(1) Die Website des Auftragnehmers nutzt Cookies und ähnliche Technologien (LocalStorage, Service Worker), um die Nutzererfahrung zu verbessern, das Nutzerverhalten zu analysieren und personalisierte Inhalte bereitzustellen.

(2) Beim ersten Besuch der Website wird ein Cookie-Banner angezeigt, über das der Nutzer seine Einwilligung zur Nutzung nicht-essentieller Cookies geben kann. Die Einwilligung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 TDDDG.

(3) Essentielle Cookies, die für die technische Bereitstellung der Website erforderlich sind, werden ohne Einwilligung gesetzt (Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO - berechtigtes Interesse).

(4) Nutzer können ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über das Cookie-Banner oder die Datenschutzerklärung anpassen. Bereits gesetzte Cookies können über die Browser-Einstellungen gelöscht werden.

(5) Die Website nutzt LocalStorage zur Speicherung von Nutzereinstellungen (z.B. Cookie-Präferenzen, Theme-Einstellungen) und Service Worker zur Bereitstellung von Offline-Funktionalität und Verbesserung der Ladezeiten.

(6) Detaillierte Informationen zu den verwendeten Cookies, deren Zweck und Speicherdauer finden sich in der Datenschutzerklärung und im Cookie-Banner.

(7) Der Auftragnehmer behält sich vor, die auf der Website eingesetzten Technologien und Tracking-Tools anzupassen. Nutzer werden über wesentliche Änderungen durch Aktualisierung der Datenschutzerklärung und ggf. durch erneute Einholung der Einwilligung informiert.

§ 19 Datenverarbeitung und Datenschutz

(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zum Zweck der Vertragserfüllung und im Einklang mit den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG).

(2) Die umfassende Datenschutzerklärung des Auftragnehmers ist unter www.senorit.de/datenschutz abrufbar und enthält detaillierte Informationen über Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung.

(3) Für die Leistungserbringung nutzt der Auftragnehmer Drittanbieter-Services, darunter:

  • Resend: E-Mail-Versand und Newsletter-Kommunikation
  • Mailchimp: Newsletter-Management und Marketing-Automation
  • OpenAI (ChatGPT): KI-gestützte Content-Erstellung und Optimierung
  • Google Services: Analytics, Fonts, Maps (mit Einwilligung)
  • Vercel: Hosting und Content Delivery Network (CDN)

(4) Mit allen Auftragsverarbeitern, die personenbezogene Daten im Auftrag des Auftragnehmers verarbeiten, wurden Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Diese gewährleisten ein angemessenes Datenschutzniveau.

(5) Einige der genutzten Dienste verarbeiten Daten in den USA. Die Datenübermittlung erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework oder der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet ist.

(6) Sofern der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet (z.B. bei Website-Wartung, Hosting, Newsletter-Versand für den Auftraggeber), wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

(7) Der Auftraggeber hat jederzeit das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch gemäß Art. 15-21 DSGVO. Anfragen können gerichtet werden an: datenschutz@senorit.de

(8) Datenschutzanfragen werden innerhalb von 48 Stunden bestätigt und innerhalb der gesetzlichen Frist von einem Monat beantwortet. Bei komplexen Anfragen kann die Frist um zwei weitere Monate verlängert werden, worüber der Auftraggeber informiert wird.

(9) Der Auftraggeber hat das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig ist die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes, in dem der Auftraggeber seinen Sitz hat, oder der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

(5) Die Vertragssprache ist Deutsch.

(6) Diese AGB gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Fassung. Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Bestandskunden werden über Änderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Im Falle des Widerspruchs ist der Auftragnehmer berechtigt, die Vertragsbeziehung ordentlich zu kündigen.

(7) Aktuelle Version: Version 2.0 | Gültig ab: November 2025

Kontakt für Fragen zu den AGB

Bei Fragen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder wenn Sie Klärungsbedarf haben, kontaktieren Sie uns bitte:

Senorit Digitalagentur
Seeschwalbentwiete 23
22119 Hamburg
Deutschland

Telefon: +49-155-60988996
E-Mail (Allgemein): kontakt@senorit.de
E-Mail (Datenschutz): datenschutz@senorit.de

Reaktionszeit: Wir antworten auf allgemeine Anfragen innerhalb von 3 Werktagen. Datenschutzanfragen werden innerhalb von 48 Stunden bestätigt und gemäß den gesetzlichen Fristen bearbeitet.

Version 2.0 | Gültig ab: November 2025
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt und entsprechen den aktuellen rechtlichen Anforderungen in Deutschland und der EU.

Gültig für alle ab dem 01.11.2025 abgeschlossenen Verträge.
Änderungen vorbehalten gemäß § 20 Abs. 6 dieser AGB.