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Webdesign für Handwerker: Briefing und Checkliste
Planen Sie Inhalte, Projektfotos und Kontaktwege für Ihre Handwerker-Website. Mit Briefing und Checkliste für den Start oder die Überarbeitung.
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Eine Website soll Ihrem Betrieb passende Anfragen bringen und Kunden vor dem ersten Gespräch Orientierung geben. Dafür müssen Besucher verstehen, welche Arbeiten Sie übernehmen, wo Sie arbeiten und wie eine Anfrage abläuft. Dieser Leitfaden hilft beim Briefing und bei der Abnahme. Die lokale Auffindbarkeit in Hamburg behandelt unser gesonderter Hamburg-Ratgeber.
1. Das Ziel vor dem Design festlegen
Beginnen Sie mit den Aufträgen, die Sie tatsächlich annehmen möchten. Ein Betrieb für komplette Badsanierungen braucht andere Inhalte als ein Reparaturdienst. Schreiben Sie drei gewünschte Auftragsarten auf und ergänzen Sie, welche Arbeiten Sie nicht anbieten. Diese Abgrenzung gehört auch auf die Website.
Entscheiden Sie dann, welche Handlung auf jeder Seite sinnvoll ist: anrufen, einen Besichtigungstermin anfragen oder das Vorhaben beschreiben. Vermeiden Sie fünf gleich auffällige Schaltflächen. Ein klarer nächster Schritt hilft auch Kunden, die Ihre Fachbegriffe noch nicht kennen.
- Welche Aufträge passen zu Kapazität und Qualifikation?
- Wer beantwortet Anfragen und zu welchen Zeiten?
- Welche Angaben benötigen Sie für eine erste Einschätzung?
- Welche Leistungen und Orte sind ausdrücklich ausgeschlossen?
2. Eine Leistungsseite beantwortet konkrete Fragen
Beschreiben Sie pro Hauptleistung den üblichen Ablauf, Voraussetzungen und Grenzen. Für eine Badsanierung sind etwa Bestandsaufnahme, Abstimmung der Gewerke und Zugang zur Baustelle hilfreicher als eine lange Liste von Schlagworten. Nennen Sie die Informationen, die Sie vor einer Besichtigung brauchen.
Eine eigene Seite lohnt sich, wenn Sie dazu ausreichend eigenständige Informationen haben. Erstellen Sie keine fast identischen Seiten für jeden Ort. Ein ehrliches Einzugsgebiet mit Anfahrtsbedingungen ist für Kunden nützlicher als ausgetauschte Stadtteilnamen.
- Leistung in verständlicher Sprache erklären
- Ablauf von der Anfrage bis zur Übergabe beschreiben
- Voraussetzungen und Grenzen nennen
- Kontaktweg direkt neben die wichtigsten Informationen setzen
3. Projektfotos mit einer nachvollziehbaren Geschichte
Wählen Sie wenige Projekte, die Ihre gewünschten Aufträge zeigen. Ergänzen Sie zu jedem Projekt die Ausgangslage, Ihre Aufgabe und die ausgeführten Arbeiten. Ein Bild von einem fertigen Raum erklärt noch nicht, welchen Anteil Ihr Betrieb daran hatte.
Klären Sie vor der Veröffentlichung die Bildrechte und die Zustimmung der Beteiligten. Entfernen Sie sichtbare Adressen, Kennzeichen oder persönliche Unterlagen, wenn sie für das Beispiel nicht nötig sind. Beschreiben Sie Vorher-Nachher-Fotos sachlich und geben Sie keine fremden Arbeiten als eigene aus.
- Projektart und grobes Einzugsgebiet
- Ausgangslage und Kundenwunsch
- Eigener Leistungsumfang
- Besondere Herausforderung und Lösung
- Freigabe für Bilder und Kundenaussagen
4. Ein Formular, das die erste Rückfrage erleichtert
Fragen Sie nur ab, was Ihr Team für den nächsten Schritt verwendet: Name, gewünschter Rückkontakt, Ort und eine kurze Beschreibung reichen oft für den Anfang. Fotos können bei der Einschätzung helfen, sollten aber optional sein. Erklären Sie, welche Dateitypen angenommen werden und was nicht hochgeladen werden soll.
Nach dem Absenden braucht der Kunde eine klare Bestätigung. Bei einem Fehler müssen seine Angaben erhalten bleiben. Testen Sie die Zustellung an das zuständige Team und den Antwortprozess. Ein erfolgreiches Formular ohne bearbeitete Anfrage hilft dem Betrieb nicht.
Ein Notdienst-Hinweis ist nur sinnvoll, wenn Sie den Dienst tatsächlich leisten. Zeigen Sie erreichbare Zeiten und gegebenenfalls Anfahrtsbedingungen. Ein Formular darf nicht den Eindruck erwecken, bei einem dringenden Schaden sofort gelesen zu werden.
5. Angebote anhand des Umfangs vergleichen
Lassen Sie Seiten, Funktionen, Inhalte, Korrekturrunden und Zuständigkeiten im Angebot einzeln aufführen. Prüfen Sie, wer Texte und Bilder liefert, ob bestehende URLs erhalten bleiben und wer nach dem Start Inhalte ändern kann. Hosting, Domain und externe Lizenzen gehören als laufende Kosten dazu.
Senorit kalkuliert Websites individuell nach dem Erstgespräch. 30 Tage Support nach dem Launch sind enthalten. Anschließende Wartung wird gesondert vereinbart. Ein pauschaler Mindestpreis oder eine garantierte Zahl neuer Aufträge wäre ohne Ihren Umfang und Ihre Ausgangslage nicht belastbar.
6. Die Website vor dem Start selbst prüfen
Öffnen Sie die Website auf einem kleinen Smartphone und bedienen Sie sie zusätzlich nur mit der Tastatur. Können Sie Leistung, Einzugsgebiet und Kontakt ohne Suchen finden? Sind Schriften lesbar und Fotos auch bei langsamer Verbindung sinnvoll nutzbar?
Senden Sie eine vereinbarte Testanfrage, prüfen Sie die Bestätigung und öffnen Sie die erhaltene Nachricht. Kontrollieren Sie Telefonnummern, Öffnungszeiten, Projektnamen und Preise. Lassen Sie sich danach Zugangsdaten, Zuständigkeiten und den Ablauf für Änderungen übergeben.
- Formular mit gültigen und unvollständigen Angaben testen
- Telefonlink auf dem Smartphone öffnen
- Tastaturfokus und verständliche Feldbeschriftungen prüfen
- Weiterleitungen alter wichtiger URLs kontrollieren
- Messung nur entsprechend der gewählten Einwilligung aktivieren
7. Lokale Auffindbarkeit in Hamburg separat planen
Für Hamburg kommen ein korrektes Unternehmensprofil, ein tatsächliches Einzugsgebiet und nachvollziehbare lokale Referenzen hinzu. Halten Sie Firmenname, Kontaktangaben und Öffnungszeiten konsistent. Bewertungen sollen auf echten Erfahrungen beruhen und dürfen nicht gekauft oder durch Vorteile beeinflusst werden.
Häufige Fragen
Brauche ich für jede Leistung eine eigene Seite?
Nur wenn Sie dazu eigenständige, hilfreiche Informationen liefern können. Fassen Sie eng verwandte Leistungen zusammen, statt mehrere nahezu identische Seiten zu veröffentlichen.
Kann ich ohne professionelle Fotos starten?
Ja. Verwenden Sie zunächst wenige scharfe, freigegebene Bilder Ihrer tatsächlichen Arbeit. Unpassende Stockfotos sollten keine Referenzen ersetzen.
Wie messe ich, ob die Website hilft?
Erfassen Sie qualifizierte Anfragen und daraus entstandene Aufträge über einen festen Zeitraum. Trennen Sie Formularabsendungen, Telefonklicks und tatsächliche Abschlüsse. Rankings allein zeigen keinen Geschäftserfolg.